Francoise Mallet-Joris, Die Wachsbildnerin
Am Anfang
Ich war dreizehn Jahre alt, klein, rundlich, hatte eine Stupsnase, die nicht sonderlich edel wirkte, im ganzen Gesicht Sommersprossen und Grübchen, als eines Abends mein Vater, der Doktor Lesueur, nach dem Essen, in einem der nicht gerade häufigen Momente, in denen ich die Ehre hatte, ihn zu sehen, mich vor sich hinstellte, betrachtete und versonnen, wie im Selbstgespräch murmelte: “Sie ist weiß Gott häßlich, ja gewöhnlich; kein Mensch wird sie heiraten ohne Mitgift. Und heutzutage verlangen sogar die Klöster Unmengen … an Kostgeld.”
Am Ende
Es ist fünf Uhr, ich höre den Chevalier die Treppe heraufkommen.